DEAN FERRELL

„Ich war immer neugierig und habe nach dem Ursprung der Dinge gesucht, die an meinen Strand in Kalifornien geschwemmt wurden. Ich habe vieles wieder weggeworfen, aber auch viele Schätze gefunden“ sagt Dean Ferrell, der an der Juilliard School of Music bei David Walter studierte, einem Schüler von Fredrick Zimmermann (1906–1967), seinerseits ein Schüler von Hermann Reinschagen. Reinschagen war Student von Ludwig Manoly (1855–1932), den Antonin Dvorak nach Amerika als Lehrer ans American Conservatory brachte, später bekannt als „The Juilliard School of Music“. Manoly lernte Kontrabass bei Frantisek Simandl (1840–1912). Ferrell studierte unabhängig davon noch bei Bertram Turetzky und Björn Ianke in Norwegen. Ianke war Student von Ludwig Streicher, einem Schüler von Johann Krump, der wiederum bei Frantisek Simandl war. So verzweigen sich die Stammbäume. Bertram Turetzky inspirierte Ferrell in der stetigen Suche nach nicht-traditionellen Möglichkeiten am Kontrabass.

Ferrell war Gastreferent an der University of California von 1981–1982 und spielte im Hong Kong Philharmonic, San Diego Symphony, Pacific Symphony, San José Symphony, Norwegian Opera Orchestra und derzeit in The Icelandic Opera und dem Iceland Symphony Orchestra.
Er ist Experte in historischen Stimmungen und div. Scordaturæ.
Normaler-weise verwendet er Darmsaiten und spielt klassische und Barock-Violone, Barock Violoncello, Basso di Viola, und Violoncello piccolo.

 


 

“Wonderful, versatile, exciting – Dean Ferrell presented a well rounded program and congenial musical interpretation …” Kieler Nachrichten